25. Februar 2022 Alexander

Andalucia Bike Race Stage 4

Die vierte Etappe beim Andalucia Bike Race 2022 in Spanien, ist mit 80 km die längste Etappe, allerdings nur mit 2000 Höhenmeter gespickt. Sie führt über einen Rundkurs von Andujar in die Berge und wieder zurück, alles natürlich noch in der autonomen Republik Andalusien.
Da Felix jetzt natürlich auf sich allein gestellt ist und er auch wie gestern aus Startblock 6 starten muss, ist es natürlich nicht einfach die Spannung hoch zu halten.
Hier seine eigenen Eindrücke dieser langen Tour.

Mit 80km aber moderaten 2000 Höhenmeter stand heute die längste Etappe an, auf die ich wie schon auf Etappe drei aus der allerletzten Startreihe gehe. Neu ist heute allerdings der Regen zum Start, der die staubigen Strecken der letzten Tage teilweise etwas schmierig macht. Bis wir aber in's Gelände einfahren, stehen einige flache Kilometer im Streckeplan, die ich nutze um in meiner Startgruppe nach vorn zu fahren. Nachdem wir im ersten Singletrail-Anstieg das Elite Damen Feld passiert haben, folgen einige schnelle Schotterpisten gemeinsam mit einem weiteren Outcast Rider, dessen Partner dem gleichem Sturz wie Armin zum Opfer gefallen ist. Etwas später löse ich mich im Anstieg von meinem Begleitern und sammle nach und nach Fahrer aus der Eliteklasse auf, die zehn Minuten vor uns gestartet waren.
Während die erste Hälfte der heutigen Etappe mit relativ viel Gravel aber auch einigen Trail-Highlights ziemlich gut rollt, ändert sich dies im zweiten Teil: Der längste Anstieg des Tages ist komplett verblockt und ich habe ein kurzes Tief, das sich aber mit ein oder zwei Gel recht schnell wieder beheben lässt. Es folgen einige schnelle Kilometer auf einem Höhenzug, bevor es weitgehend bergab gen Ziel geht. Auf den letzten 20 Kilometern fährt mich noch Team Bulls von hinten auf, die unterwegs viel Zeit auf Grund eines Sturzes verloren haben. Somit habe ich den Freifahrtschein gezogen und lasse mich zurück nach Cordoba ins Ziel kutschieren, welches ich nach nicht einmal 3:30 Stunden erreiche. Somit wartet morgen nur noch die finale und mit 40km relativ kurze Etappe auf mich. 

Grüße euer Felix

Damit endet auch diese Etappe unspektakulär aber Felix scheint wirklich gut unterwegs zu sein. Damit hoffen wir natürlich auf nächste Einsätze, welche natürlich ohne Sturz auskommen sollten.
Grüße Euer Alexander